Matratzen Test 2015 – die Testsieger

Im Matratzen Test 2015 haben wir verschiedene Modelle untersucht, die es günstig bei Amazon gibt und die nach unserer Auffassung eine Kaufempfehlung wert sind. Natürlich haben wir uns auch die Ergebnisse des letzten Tests der Stiftung Warentest angesehen. Nicht zuletzt wollen wir darauf eingehen, worauf beim Kauf einer Matratze zu achten ist.

Unser Matratzen Test 2015

Die folgenden fünf Modelle erfüllen hinsichtlich der Qualität und des Preises die Erwartungen der meisten Käufer an eine Matratze.

  • Badenia Bettcomfort irisette VitaFlex Flextube: Diese Matratze ist in zwölf verschiedenen Größen erhältlich, sie bildet sieben ergonomische Liegerzonen durch frei bewegliche Flextubes ab. Der Bezug ist abnehmbar und dadurch waschbar bis 60 °C. Ein irisette-Klimaband bewirkt eine einzigartige Luftzirkulation. Die Flextubes weisen verschiedene Härtegrade auf, um die Zonierung zu unterstützen, für die optimale Punktelastizität ist die Matratze zweiseitig gestaltet: Eine Seite verfügt über eine Rhombo-Therm-Komfortauflage, die zweite Seite bildet die Körperkonturen mit der 3D-Würfelschnitt-Technologie ideal ab.
  • Badenia Bettcomfort irisette Lotus TFK: Hier bietet der Hersteller Badenia einen Tonnentaschenfederkern wiederum in zwölf unterschiedlichen Größen an, sieben Zonen und die beidseitige Komfortauflage unterstützen den ruhigen Schlaf mit der ausgezeichneten Punktelastizität (500er Tonnentaschenfederkern). Für die Hygiene sorgt zusätzlich das Tencel-Breeze Doppeltuch (45 % Tencel, 28 % Polyamid, 25,5 % Polyester, 1,5 % Elastan), dieser Bezug wurde 400g/m² Klimafaser versteppt. Das verschafft der Matratze eine angenehme Oberfläche, Gerüche werden zudem permanent absorbiert.
  • Dunlopillo coltex High Comfort: Sieben Komfortzonen bietet diese Matratze, darüber hinaus durch einen Profilschnitt besten Schlafkomfort und eine hervorragende Ergonomie. Das eingesetzte Coltex-Material stabilisiert die unterschiedlichen Körperpartien unabhängig von der gewählten Schlafposition, es ist außerdem formstabil und relativ leicht, lässt sich also gut handhaben. Mit der einzigartigen Crush-Technologie konnte der Hersteller erreichen, dass sich noch geschlossene Zellwände öffnen, sodass Coltex offenporig für die Atmungsaktivität und die Feuchtigkeitsregulierung sorgt.
  • Bemanova Finessa 300 TFK: Mit der hochwertigen 7-Zonen-Taschenfederkernmatratze können sich die Schläfer auf eine punktelastische Anpassung für den optimalen Liegekomfort verlassen. Die hohe Schlafqualität entsteht auch durch eine Lendenwirbelstütze und die Schulterkomfortzone, während eine beidseitige Klimafaser-Einsteppung für die Hygiene durch den exzellenten Luft- plus Feuchtigkeitsaustausch sorgt. Für den abnehmbaren, bis 60 °C waschbaren Bezug hat der Hersteller ein kuscheliges Doppeltuch gewählt.
  • Frankenstolz Vital KS: Die 7-Zonen-Kaltschaummatratze von Frankenstolz konnte Testsiege erringen und weist einen besonders hygienischen Bezug aus 44 % Lyocell, 33 % Polyamid und 23 % Polyester auf. Durch den ausgezeichneten Liegekomfort wählen viele Personen mit Rückenproblemen eine Frankenstolz Vital KS, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Empfohlen wird ein geeigneter Lattenrost mit eng beieinanderstehenden Streben (3 cm), um diese hochwertige Matratze nicht “durchknicken” zu lassen. Auf diese Weise entfaltet sie ihre ganzen Vorzüge und führt zu einem höchst erholsamen Schlaf.

Matratzen Test von Stiftung Warentest 2014Badenia Matratzen Test

Die Stiftung Warentest stellte im Septemberheft 2014 ihren jüngsten Matratzen Test vor. Sie gliederte die Ergebnisse in einen Produktfinder ein, der insgesamt 198 getestete Matratzen enthält, wovon allerdings die Testsieger der Federkernmatratzen aus dem Jahr 2012 stammen. Das ist bei dem renommierten Testinstitut so üblich, wenn es in einem bestimmten Segment keine neueren Produkte mit bahnbrechenden Innovationen gibt. Hier sind die Ergebnisse (jeweils der Erst- und der Zweitplatzierte) aus dem Matratzen Test der Stiftung Warentest.

Schaum­stoff­matratzen (Matratzen ab 09/2014)
 

  • 1. Panther QXSchaum­matratze mit dem test-Qualitäts­urteil “BEFRIEDIGEND” (2,6)
  • 2. Dänisches Betten­lager / ErgoMAXX River mit dem test-Qualitäts­urteil “BEFRIEDIGEND” (2,8)

Boxspringbetten (Matratzen ab 09/2014)
 

  • 1. Musterring Evolution mit dem test-Qualitäts­urteil “GUT” (2,4)
  • 2. Alliance Möbel / Casada Comara Couture Chiant mit dem test-Qualitäts­urteil “BEFRIEDIGEND” (3,1)

Latex­matratzen (Matratzen ab 09/2014)
 

  • 1. Allnatura Naturlatex-Matratze Supra-Comfort Allergie mit dem test-Qualitäts­urteil “GUT” (2,2)
  • 2. Wasch­bär Natur­matratze Latex 1 mit dem test-Qualitäts­urteil “GUT” (2,3)

Federkern­matratzen (Matratzen ab 11/2012)
 

  • 1. Aldi (Nord) / Novitesse Taschenfederkern­matratze mit dem test-Qualitäts­urteil “GUT” (2,3)
  • 2. Aldi Süd / Dormia Taschenfederkern­matratze mit dem test-Qualitäts­urteil “GUT” (2,3)

Welche Matratzen­typen gibt es?

Matratzen unterscheiden sich, es gibt sie als einfache Schaum­stoff­unterlagen ebenso wie in Latex-Ausführung oder als aufwendige Tonnentaschenfederkern­e und Boxspringbetten. All diese Bauformen haben Vor- und Nachteile, sie eignen sich zudem nicht für jeden Schläfertypen. Federkern­matratzen sind zweifellos etwas für starke Schwitzer, denn die Bauart mit den Federn sorgt für den optimalen Luftaustausch. Etwa die Hälfte aller Deutschen entscheiden sich immer wieder für so ein Modell mit seinen Hunderten von Stahlfedern. Dabei sind die unterschiedlichen Bauformen zu beachten, denn es gibt Bonnellfedern, einfache eingenähte Taschenfedern und Tonnentaschenfedern.

Die beiden letztgenannten Formen unterscheiden sich vor allem durch die Bauform der Federn. Bonnellfedern sind preiswert, es ist gleichzeitig die traditionellste Federkernbauform, sie schwingen allerdings relativ lange nach. Auch halten diese Matratzen nicht ewig, weil die Bonnellfedern nicht oder nur ungenügend eingenäht sind, was den Verschleiß von innen fördert. Die Vorteile der Federkern­matratzen bestehen im guten Feuchtig­keits­trans­port, der geringen Wärmedämmung (falls erwünscht) und der guten Punktelastizität. Die geringe Wärme­isolierung kann natürlich von frierenden Schläfern als nachteilig empfunden werden, auch sind Federkernmatratzen schwer und könnten (in geringerer Qualität) zu Kuhlenbildung neigen. Boxspringbetten sind sicher etwas für die Krösusse unter uns, denn sie sind teuer, aber auch sehr hochwertig. Auf ihrem Unterbau liegt meist eine Federkern­matratze, es folgt eine Auflage aus Schaum­stoff. Es gibt diese Matratzen, die im Kontext eines kompletten Boxspringbettes angeboten werden, in amerikanischer und skandinavischer Bauform, mit oder ohne Topper, mit diversen Zusätzen und als Bett mit wirklich schicken Accessoires.

Wenn es um das reine Schlafen geht, bestehen ihre Vorzüge in der Höhe (60 – 70 cm, gut zum Aufstehen) und der ausgezeichneten Wärmeisolierung plus Punktelastizität, denn sie vereinen Vorzüge von Federkern- und Schaumstoffmatratzen. Als größte Nachteile werden die Kosten und die Sperrigkeit empfunden. Latex­matratzen könnten auch als Matratzen für sportliche Schläfer angesehen werden, sie sind punktelastisch und geben nur an belasteten Stellen nach. Das schafft ein “straffes” Schlafgefühl, nur zum Schwitzen sollten die Schläfer nicht unbedingt neigen. Latexmatratzen sind schwer, dämmen die Wärme sehr gut, halten sehr lange und vermitteln bei entsprechender Präferenz ein angenehmes Liegegefühl.

Sie transportieren freilich die Feuchtigkeit sehr schlecht und sind schwer zu handhaben. Schaumstoff­matratzen gehören neben den Federkernmatratzen zu den beliebtesten Typen (rund 40 % aller Schläfer), es gibt sie prinzipiell als Kalt­schaum­matratzen aus aufgeschäumtem PUR-Schaum (Polyurethan) oder als nachgiebige Visco-Matratze aus speziellen Polymeren mit bester Körperanpassung. Für das Schlafklima sorgen Luft­kammern und Belüftungs­kanäle. Zu ihren Vorteilen gehört die gute Wärme­isolierung, die Eignung für verstell­bare Lattenroste und die einfache Handhabung. Der Feuchte­trans­port fällt freilich mäßig aus, auch besteht immer die Gefahr von Kuhlen.

Worauf sollten Verbraucher beim Matratzenkauf achten?

Wenn die Entscheidung für den einen oder anderen Matratzentyp gefallen ist, entscheidet praktisch immer der Matratzen Test über die bestmögliche Matratze. Dabei sollten Käuferinnen und Käufer darauf achten, wer die Matratzen im Test vorstellt (renommiertes Institut oder Eigenrezension von Herstellern), auch sollte es sich um einen jüngeren Test von Matratzen handeln. Vorsicht ist bei der Bewertung allein nach dem Preis geboten: Die Stiftung Warentest hat festgestellt, dass teure Matratzen keinesfalls besonders gute Matratzen sein müssen. Verbraucher sollten daher immer danach schauen, wie Matratzen im Test bewertet wurden.