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Kontaktstellen - Datenbank

Die Kontaktstellen-Datenbank informiert Fachberatungsstellen in Deutschland über Kontaktstellen in Herkunftsländern, ihre Arbeitsschwerpunkte und ihre AnsprechpartnerInnen. Ziel ist es, dass die Beratungsstellen mit Hilfe der Datenbank die Betroffenen bei ihrer Rückkehr optimal beraten können. 

Konzipiert wurde diese Datenbank 2005-2007 gemeinsam mit Fachberatungsstellen im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft "MORE" von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) Deutschland. Die Datenbank wurde 2008 in Zusammenarbeit zwischen dem KOK e.V. und IOM aktualisiert, mit weiteren Daten gefüllt und weiterentwickelt. Anfang 2009 wurde die Datenbank vollständig auf den KOK e.V. übertragen, der sie nun weiterführt.

Die Datenbank ist passwortgeschützt und steht ausschließlich den Mitgliedsorganisationen des KOK zur Verfügung.

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Das Projekt MORE

Das Projekt „Reintegrationsförderung von Menschenhandelsopfern – Stärkung nationaler Akteure“ wurde aus Mitteln des Europäischen Sozial Fonds (ESF) im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL II unterstützt. Im Projektverbund taten sich 8 Träger in der Entwicklungspartnerschaft (EP) „MORE“ zusammen, um gemeinsam mit strategischen Partnern aus Politik und Zivilgesellschaft das unterstützende Netzwerk für Opfer von Menschenhandel in Deutschland zu stärken und transnational zu verknüpfen. Die Durchführungsphase des Projektes begann am 01. Oktober 2005 und lief bis zum 31.12.2007.

„MORE“ stand für ein „Mehr“ an Unterstützung für Opfer von Menschenhandel in Deutschland, für einen ganzheitlichen Ansatz zur Erfassung und Bekämpfung des Phänomens Menschenhandel und für die bedürfnisorientierte Qualifizierung der Betroffenen zwecks nachhaltiger Reintegration in Gesellschaft und Beruf.

Mitgliedsorganisationen der EP MORE

Ziele und Aktivitäten von MORE

  • Innovative Ansätze in der aufsuchenden Sozialarbeit zur Herstellung von Erstkontakten mit der Personengruppe
  • Beratung und Betreuung durch Fachberater/innen zur Stabilisierung und Vertrauensbildung als Basis nachhaltiger Hilfestellungen
  • Berufliche Qualifizierungsmaßnahmen als Chance zur Schaffung neuer Lebensperspektiven
  • Sensibilisierungsmaßnahmen in Deutschland und den Herkunftsländern zwecks Prävention und Bereitschaft zur sozioökonomischen Reintegration der Betroffenen
  • Netzwerkarbeit mit mittel- und osteuropäischen NRO (Nicht-Regierungs-Organisationen) und Behörden hinsichtlich einer optimierten Weiterbetreuung nach der Rückkehr in das jeweilige Herkunftsland

Die Ergebnisse der EP- Arbeit in Deutschland wurden mit 5 anderen EQUAL EPs im Rahmen der Projektpartnerschaft „Headway“ mit Estland, Litauen, Polen, Portugal und Italien zusammengetragen. Der hier vorgenommene Austausch war auf eine langfristige Arbeitsvernetzung ausgerichtet, um die Arbeitssituation der jeweiligen Akteure in den partizipierenden EU Mitgliedsstaaten im Kontext von Betreuung und Reintegration aufeinander abzustimmen und zu verbessern.

Hier können Sie den Flyer der EP MORE herunterladen. PDF

(Re-) Integrationshandbuch

Das Kapitel 6 des "(Re-) Integrationshandbuchs" beinhaltet eine Zusammenfassung der Ergebnisse der EP MORE und einige Folgerungen bei Abschluss des Projekts. Sie können es hier als PDF einsehen.

Das gesamte Handbuch ist für Fachberatungsstellen im internen Bereich dieser Website als Vollversion einsehbar. Die IOM hat im "(Re-) Integrationshandbuch", welches als praxisorientierte Arbeitshilfe für die Fachberatungsstellen gedacht ist, die Ergebnisse der gemeinsamen Projektarbeit der EP MORE zusammenzutragen.

Die EP MORE als "EQUAL Success Story"

Die EP MORE wurde als Erfolgsgeschichte ausgewählt. Einen von GHK Consulting Ltd. im Auftrag der Generaldirektion der Europäischen Kommission für Beschäftigungspolitik, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit erstellten Artikel können Sie in englischer Sprache als PDF herunterladen.

Die Aktivitäten der EP MORE wurden ko-finanziert mit Hilfe von:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Ministerium für Arbeit und Soziales, Baden-Württemberg

Ministerium für Frauen, Familie und Soziales, Nordrhein-Westfalen

Ministerium für Gesundheit und Soziales, Land Sachsen-Anhalt

© KOK - Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e.V.